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KUNSTHALLE
BERLIN-LICHTENBERG
Eröffnung:
Mo, 29.10.2007, 20:00 Uhr
vorerst bis 30.11.2007
Montags ab 20:00 Uhr
Do bis So, 15:00 - 19:00 Uhr
Anton-Saefkow-Platz 13, 1. OG
10369 Berlin
Die KUNSTHALLE
BERLIN-LICHTENBERG ist ein Raum, ein Ort, ein Rahmen für
Kunst, für Diskussionen, Vorträge, Aktionen, Screenings und
eine Ausstellung, die sich laufend erweitert und verändert.
Der Begriff „Kunsthalle“ bezeichnet gewöhnlich eine staatlich
geförderte Institution, die eine öffentliche Kunstsammlung beherbergt
oder temporäre Ausstellungen zeigt.
Die KUNSTHALLE BERLIN-LICHTENBERG testet aus, wie Räume
für Kunst gedacht und gestaltet werden können - als Orte vor
allem für temporäre, prozessuale und direkt politische Aktivitäten
und gesellschaftliche und künstlerische Untersuchungen. Den Bezugsrahmen
spannen wir dabei zwischen Lichtenberg, als unmittelbar umgebenden Ort,
und verschiedenen Projekten weltweit auf. Die Besucher/innen sind nicht
bloße Rezipienten, sondern können an der Gestaltung der KUNSTHALLE
aktiv teilnehmen.
Der Startschuß der KUNSTHALLE BERLIN-LICHTENBERG
erfolgt in einem 330qm großen, variabel bespielbaren Raum, der zunächst
für fünf Wochen einerseits zum Ort einer imaginären Sammlung
von Projekten, Ideen, Werken wird. Zugleich ist es ein Treffpunkt für
unterschiedliche Personen und Gruppen, aber auch einfach ein Aufenthaltsraum
zum Musikhören oder Tischtennisspielen.
Unterschiedliche Gruppen sind eingeladen, den Raum abwechselnd als Ihren
Raum für interne und öffentliche Veranstaltungen zu nutzen,
so dass die KUNSTHALLE immer wieder neu bestimmt und
umdefiniert wird.
„Die Wirklichkeit des öffentlichen Raums erwächst aus
der gleichzeitigen Anwesenheit zahlloser Aspekte und Perspektiven, in
denen ein Gemeinsames sich präsentiert und für die es keinen
gemeinsamen Maßstab und keinen Generalnenner je geben kann. Denn
wiewohl die gemeinsame Welt den allen gemeinsamen Versammlungsort bereitstellt,
so nehmen doch alle, die hier zusammenkommen, jeweils verschiedene Plätze
in ihr ein, und die Position des einen kann mit der eines anderen in ihr
so wenig zusammenfallen wie die Position zweier Gegenstände. Das
von Anderen Gesehen- und Gehörtwerden erhält seine Bedeutsamkeit
von der Tatsache, dass ein jeder von einer anderen Position aus sieht
und hört.“
Hannah Arendt, Vita activa,
Piper München Zürich, 1981, S. 71.
Ein Projekt von
Dorothee Albrecht
und Ludwig Seyfarth
Berlin, Oktober 2007
mit:
Franz Ackermann, Juan Carlos Betancourt, Hans D. Christ, Daniela Comani,
Crosskick Academy Berlin, Dreams of Art Spaces Collected, Iris Dressler,
Antje Ehmann, Pia Euro, Harun Farocki, Katya Gardea, Eva Grubinger, Paz
A. Guevara, Frauke Hehl, Eva Hertzsch und Adam Page, Lutz Hieber, Institut
Lichtenberg, Friederike Klotz, Tanja Koponen, Kunst-Stoffe/ workstation
ideenwerkstatt berlin eV, Sarat Maharaj, Julia Lazarus, Thomas Locher,
Alanna Lockward, Elke Marhöfer, Passenger Books, Peter Piller, Reynold
Reynolds, Lotty Rosenfeld, Miguel Rothschild, Karin Sander, Gabi Schaffner,
Meggie Schneider, Susanne Schuricht, Ulrike Solbrig, Leif Magne Tangen,
UNWETTER, Corinna Vosse, Elena Zanichelli, Moira Zoitl, Christof
Zwiener und anderen
Mo, 29.10.2007,
20 Uhr Eröffnung mit Dr. Ute Müller-Tischler, Kunst- und Kulturamt
Lichtenberg
Einführung: Dorothee Albrecht und Ludwig Seyfarth
Mo, 5.11. 20 Uhr, Notes on Places: Mai Hofstad Gunnes,
Lisa Glauer, Andrea Loux, Marit Neeb, Amy Patton, Amy Stafford, Amelia
Saul, Eve K. Tremblay, Doreen Uhlig, Gabriela Vainsencher
curated by Alanna Lockward and Leif Magne Tangen; Juan Carlos Betancourt:
Kuba: Die postsowjetische Berührung
Mo, 12.11. 18 Uhr, Lutz Hieber: Künstlerischer
Aktivismus in New York; Gabi Schaffner: Texan Houses & Trailers, Meni
Nehri Monte-Archives
Do, 15.11. Crosskick Academy Berlin: 15 Uhr, Getrud Sandqvist:
Spaces of art and knowledge production; 17 Uhr, Discursive Picnic,
UNWETTER; 19 Uhr, Vortrag mit Iris Dressler und Hans D. Christ:
Ways of working; www.crosskick.de
Mo, 19.11. 20 Uhr, The Political Landscape. Recent
Chilean Video Art, Paz A. Guevara mit Lotty Rosenfeld, Michelle Letelier,
Rodrigo Salinas, Iván Navarro, Manuela VIera-Gallo, Marcela Moraga,
Giancarlo Pazzanese, Cristóbal León, Alejandro Moreno, Instituto
Divorcado
Mi, 21.11. 20 Uhr, Karin Sander, Ludwig Seyfarth: Unsichtbare
Sammlungen; Katya Gardea: Mirroring Gestures - Mexico; Moira Zoitl, Julia
Lazarus: True to Life
Mo, 26.11. 20 Uhr, Antje Ehmann, Harun Farocki:
Über Bilderarchive







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